Publishing der Zukunft am 18. März
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Der klare Trend auf der Buchmesse 2009 – hin zum digital verwertbaren Produkt – zeigte bereits einen Weg, wie sich das Publishing der Zukunft entwickeln wird. Neben dem klassischen Printmedium werden sich digitale Medienprodukte in Form von E-Books oder e-Papers weiter entwickeln. Dabei ist das entscheidende Moment nicht die inhaltliche Datenaufbereitung, sondern die auf dem Markt erhältliche Hardware. E-Books, die auf die sogenannte E-Ink-Technologie setzen, sind in ihren Leseeigenschaften zwar bereits sehr gut entwickelt, dennoch ist eine akzeptable Bildwiedergabe, vor allem in Farbe, aktuell so gut wie nicht realisiert.
Verfolgt man jedoch die Entwicklungen in der Presse, so sind bereits ab Mitte 2010 flexible und farbige E-Paper-Displays für den Endkundenbereich geplant. Gleich drei Hersteller wollen damit an den Markt gehen. Grund genug für viele Unternehmen, bereits jetzt über die zukünftigen Anforderungen im Publishing nachzudenken. Im Rahmen unserer Veranstaltung „Publishing der Zukunft“ zeigen wir Lösungswege und Konzepte auf, bereits vorhandene oder zukünftige Daten auf diese Herausforderungen vorzubereiten.
Die künftigen Publishing-Kanäle stellen nicht nur Druckvorstufenspezialisten,
sondern auch Verlagshersteller und Agenturen vor große Herausforderungen. Sie müssen zum einen bereits vorhandene Daten für eine crossmediale Produktion aufbereiten und zum anderen zukünftige Daten im Vorfeld sinnvoll anlegen und strukturieren, damit eine effiziente Verarbeitung für unterschiedlichste Medien wie das e-Book oder das e-Paper möglich ist. Doch
wie geht das? Welche Wege und Konzepte sind die richtigen? Für welche Formate entscheidet man sich? Ist das aktuell kursierende e-Pub-Datenformat die Lösung?
In unserer Cluster-Veranstaltung „Publishing der Zukunft“ beschreibt der Unternehmer Stefan Göbel, Spezialist im Bereich XML-Software-Entwicklung, wie der Arbeitsablauf in der Druckvorstufe für Buch- und Magazinproduktionen aussehen kann, um aktuellen und auch zukünftigen Anforderungen an Datenformate, Geräte, Wieder- und Weiterverwendung gerecht zu werden. Seine These lautet: „Nicht mehr das PDF ist der Abschluss der Druckvorstufe, in Zukunft werden es das E-Book oder andere Formate zur elektronischen Weiterverarbeitung sein. Die technischen Anforderungen an Verlage und Dienstleister werden steigen, der Kostendruck wird auch im Bereich der elektronischen Verwertung nicht weniger werden.“
In Kooperation mit:
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Der Vortrag stellt Konzepte vor, wie jeder Produktionsschritt von Erfassung bis Satz auf diese Anforderungen reagieren kann. Zudem werden Konzepte vorgestellt, wie bereits vorhandene Daten für die e-Book-Produktion aufbereitet werden können. Die Hürden auf dem Weg zu einer einfachen, kombinierten Produktion von Print und elektronischem Werk werden zusammen mit möglichen Alternativen behandelt. Das Ziel eines durchgängigen, vom Endprodukt unabhängigen, Arbeitsablaufs wird aufgezeigt. Dargestellt werden hauptsächlich die technischen und organisatorischen Aspekte, inhaltliche und vertriebliche Punkte werden gestreift.
Der Referent Stefan Göbel unterstützt als Software- und Beratungsspezialist Unternehmen bei Konzeption, Umsetzung und Inbetriebnahme neuer Lösungen für ihre Anforderungen, vorrangig im Bereich der Satz- und Layoutautomation mit InDesign, APP (3B2) und XML.
Der Cluster Druck und Printmedien Bayern bietet Ihnen in Kooperation mit der Typografischen Gesellschaft München und dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels - Landesverband Bayern aktuellste Informationen zu Entwicklungen in der Druck- und Printmedienbranche.
Weiterführende Links zum Thema:
Weitere Informationen
Björn Panne
Tel.: 089 96 22 87 14
Email: panne@zdm-bayern.de
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